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Anleitung 19. Oktober 2026 6 Min. Lesezeit

Telekom-Anschluss mit KI-Telefonassistent verbinden

MagentaZuhause, MagentaBusiness oder CompanyFlex: Drei Wege, wie Anrufe auf Ihrer Telekom-Rufnummer von einem KI-Assistenten angenommen werden — ohne neue Hardware und ohne Rufnummernwechsel.

Die Telekom ist der größte Festnetzanbieter in Deutschland — und die Frage, die uns am häufigsten erreicht, lautet: „Ich habe einen Telekom-Anschluss. Wie bekomme ich Anrufe zu meinem KI-Assistenten?“ Die kurze Antwort: Sie müssen nichts kündigen und keine neue Rufnummer verteilen. Ihre bestehende Nummer bleibt, die Telekom bleibt, nur die Annahme übernimmt callagent.pro.

Welcher Weg der richtige ist, hängt von Ihrem Vertrag ab. Hier sind alle drei, vom einfachsten zum flexibelsten.

Ihr AnschlussEmpfohlener WegAufwand
MagentaZuhause / MagentaBusiness mit SpeedportWeg 1: Anrufweiterschaltung5 Minuten, kein Technik-Wissen
Telekom-Anschluss mit Fritz!BoxWeg 2: Fritz!Box als SIP-Client10 Minuten, Router-Oberfläche
CompanyFlex / DeutschlandLAN SIP-Trunk mit TelefonanlageWeg 3: über die Anlage oder per SIP-Trunkje nach Anlage

Vorbereitung: Ihr Assistent in 5 Minuten

Egal welcher Weg: Zuerst brauchen Sie einen Assistenten. Melden Sie sich bei callagent.pro an, legen Sie einen Agenten an, wählen Sie Sprache und Stimme und beschreiben Sie Ihr Unternehmen — Öffnungszeiten, Leistungen, was bei Terminwünschen passieren soll. Im Dashboard finden Sie danach zwei Dinge, die Sie gleich brauchen:

  • Ihre callagent.pro-Rufnummer (Dashboard → Rufnummern). Das ist das Ziel, an das Sie weiterleiten.
  • Ihre SIP-Zugangsdaten (Dashboard → SIP/IAX): Benutzername im Format 10xxxx und Passwort. Die brauchen Sie nur für Weg 2 und 3.

Testen Sie den Assistenten zuerst direkt im Browser oder rufen Sie Ihre callagent.pro-Nummer an. Erst wenn er so antwortet, wie Sie es wollen, lohnt sich der nächste Schritt.

Weg 1: Anrufweiterschaltung bei der Telekom (Speedport-Anschlüsse)

Der Speedport-Router der Telekom kann einen Anruf nicht selbst an ein fremdes SIP-Konto umleiten, wie es die Fritz!Box kann. Dafür erledigt es die Telekom im Netz — und das ist sogar die robustere Lösung, weil die Weiterleitung auch dann greift, wenn Ihr Router aus ist oder das DSL hängt.

Variante A: im Telekom Kundencenter

  1. Melden Sie sich im Telekom Kundencenter an und öffnen Sie Ihren Festnetz-Vertrag.
  2. Unter Telefonie-Einstellungen → Anrufweiterschaltung wählen Sie die Rufnummer, die der Assistent annehmen soll.
  3. Tragen Sie als Ziel Ihre callagent.pro-Rufnummer ein und wählen Sie die Art der Weiterschaltung:
    • Sofort — jeder Anruf geht direkt an den Assistenten. Ideal als Empfang.
    • Bei Nichtmelden (nach ca. 20 Sekunden) — Ihr Team geht zuerst ran, der Assistent springt ein, wenn niemand abhebt. Ideal für Praxen und Werkstätten.
    • Bei Besetzt — der Assistent fängt Anrufe auf, während Sie telefonieren.
  4. Speichern. Die Weiterschaltung ist in der Regel sofort aktiv.

Variante B: per Tastencode am Telefon

Die Telekom unterstützt an IP-Anschlüssen die klassischen Steuercodes. Heben Sie den Hörer ab und wählen Sie:

WeiterschaltungEinschaltenAusschalten
Sofort*21*Zielrufnummer##21#
Bei Nichtmelden*61*Zielrufnummer##61#
Bei Besetzt*67*Zielrufnummer##67#

Die Zielrufnummer ist Ihre callagent.pro-Nummer mit Vorwahl. Ein Bestätigungston signalisiert, dass die Weiterschaltung gesetzt ist. Diese Variante ist praktisch, wenn Sie abends den Assistenten einschalten und morgens wieder selbst rangehen wollen.

Kosten: Eine Weiterschaltung ist aus Sicht der Telekom ein ausgehendes Gespräch von Ihrem Anschluss zur Zielrufnummer. Bei einer Festnetz-Flatrate ist das in der Regel enthalten; prüfen Sie es für Ihren Tarif.

Weg 2: Telekom-Anschluss mit Fritz!Box

Viele Telekom-Kunden nutzen statt des Speedport eine Fritz!Box. Dann haben Sie die eleganteste Lösung: Die Fritz!Box registriert sich mit Ihren SIP-Zugangsdaten direkt bei callagent.pro, und eine interne Rufumleitung schickt Anrufe auf Ihrer Telekom-Nummer an dieses Konto — ohne dass das Gespräch das Telekom-Netz noch einmal verlässt und ohne Weiterschaltungsminuten.

Die komplette Anleitung mit Screenshots finden Sie hier: Fritz!Box mit KI-Telefonassistent verbinden. Kurzfassung:

  1. Fritz!Box → Telefonie → Eigene Rufnummern → Neue Rufnummer → „anderer Anbieter“.
  2. Benutzername und Passwort aus dem callagent.pro-Dashboard, Registrar und Proxy: callagent.pro.
  3. Telefonie → Anrufbehandlung → Rufumleitung: Ihre Telekom-Nummer → Ziel: das callagent.pro-Konto, Bedingung „sofort“, „nach 20 Sekunden“ oder „bei besetzt“.

Übrigens: Auch der Speedport Smart 3, Smart 4 und Pro können unter Telefonie → Rufnummern eine Rufnummer eines anderen Anbieters aufnehmen (Benutzername, Passwort, Registrar callagent.pro, Port 5060). Damit können Sie über das callagent.pro-Konto telefonieren — nur die Umleitung einer eingehenden Telekom-Nummer auf dieses Konto beherrscht der Speedport nicht. Dafür bleibt Weg 1.

Weg 3: Geschäftskunden mit CompanyFlex oder DeutschlandLAN SIP-Trunk

Wenn Ihre Rufnummern über einen Telekom-SIP-Trunk an eine Telefonanlage gehen, gibt es zwei Möglichkeiten:

Über Ihre Telefonanlage

Die Anlage meldet sich mit Ihrem callagent.pro-SIP-Konto als zusätzliche Leitung an und leitet um — nach Zeit, bei Besetzt, außerhalb der Öffnungszeiten oder als Überlauf einer Warteschlange. Für die verbreiteten Anlagen haben wir eigene Anleitungen: 3CX und STARFACE. Das Prinzip ist bei jeder SIP-fähigen Anlage dasselbe.

Per SIP-Trunk direkt bei callagent.pro

CompanyFlex stellt für jeden Telefonie-Benutzer eigene SIP-Zugangsdaten bereit. Auf Wunsch registriert sich callagent.pro mit diesen Daten direkt bei der Telekom — dann klingeln Anrufe auf dieser Rufnummer ohne Umweg über Ihre Anlage beim Assistenten, und Sie sparen sich jede Weiterleitung. Schreiben Sie uns dafür über das Dashboard; die Einrichtung übernehmen wir.

Was nach dem Umschalten passiert

  • Jeder Anruf wird aufgezeichnet, transkribiert und zusammengefasst. Die Zusammenfassung kommt per E-Mail oder landet per Webhook in Ihrem CRM.
  • Terminwünsche trägt der Assistent direkt in Ihren Kalender ein, wenn Sie ihn verbunden haben.
  • Wenn es menschlich werden muss, verbindet der Assistent weiter — an eine Durchwahl, ein Mobiltelefon, mit kurzer Zusammenfassung des bisherigen Gesprächs.
  • Die Rufnummer des Anrufers wird bei der Telekom-Weiterschaltung in der Regel mitgegeben, sodass der Assistent Stammkunden erkennen kann.

Häufige Stolpersteine

  • Weiterschaltung greift nicht: Prüfen Sie, ob die Nummer im Kundencenter wirklich die Nummer ist, die Kunden anrufen — bei mehreren Rufnummern pro Anschluss wird gern die falsche erwischt.
  • Der Assistent meldet sich, aber hört nichts: Das betrifft fast nur Weg 2. Schalten Sie in der Fritz!Box unter Telefonie → Eigene Rufnummern → Anschlusseinstellungen die Option „Immer über eine Internetverbindung registrieren“ ein.
  • Anrufer sehen eine fremde Nummer: Bei Weg 1 wird Ihre Telekom-Nummer übertragen, Rückrufe landen also bei Ihnen — genau richtig. Bei Weg 3 über eine Anlage prüfen Sie die Einstellung für die übermittelte Rufnummer.

Zusammenfassung

Für Telekom-Privat- und Kleinkunden ist die Anrufweiterschaltung im Kundencenter oder per *21* der schnellste Weg: fünf Minuten, keine Technik, funktioniert auch bei ausgeschaltetem Router. Fritz!Box-Nutzer sparen die Weiterschaltung und registrieren den Assistenten direkt. Geschäftskunden mit SIP-Trunk binden ihn als Leitung in die Anlage ein oder lassen uns die Nummer direkt übernehmen.

  1. Kostenlosen Assistenten bei callagent.pro anlegen und testen
  2. callagent.pro-Rufnummer aus dem Dashboard notieren
  3. Anrufweiterschaltung im Telekom Kundencenter oder per *21*Nummer# setzen
  4. Eigene Nummer anrufen — der Assistent nimmt ab

Bereit?

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